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Die St.Georgs Kirche/ Kirchliche Trauung

- Schloss Restaurant Neuenbürg Schlosskirche St. Georg am westlichen Abhang des Schlossberges
Sankt-Georgskirche:
Wegen ihrer spätmittelalterlichen Wandmalereien zählt die Kirche zu den bedeutendsten Baudenkmälern des 14. Jahrhunderts in Baden-Württemberg.
Einem wunderschönen Rahmen für Ihre Kirchliche Trauung bietet die Schlosskirche.
Evangelische, katholische, ökumenische oder freier Trauung können in der Schlosskirche durchgeführt werden.
St.-Georgs-Kirche
Jahrelange aufwändige Restaurierung lässt das historische Gotteshaus am Schlossberg in neuem Glanz erstrahlen
Darauf freuten sich nicht nur die Neuenbürger, sondern auch viele kulturhistorisch Interessierte aus nah und fern: Die altehrwürdige St.-Georgs-Kirche am Schlossberg kann ab sofort zu bestimmten bzw. vorab vereinbarten Zeiten wieder besichtigt werden. Nach fast zehn Jahre andauernden aufwändigen Restaurierungsarbeiten wurde sie am 17. September 2005 mit einem musikalischen Festgottesdienst der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dort sind künftig kirchliche Trauungen möglich. Ebenso können Konzerte oder ähnliche Veranstaltungen stattfinden.
Erbaut wurde die Kirche unterhalb der „neuen Burg“ vor 1290, denn in diesem Jahr ist sie erstmals archivarisch erwähnt. Um diese Kirche herum entstand eine Art Burgweiler. Die Kirche wurde sowohl von den Schlossbewohnern als auch von den Einwohnern genutzt. Sie besaß Pfarrrechte, wofür Taufstein und Friedhof Indiz sind. Später gehen die Pfarrrechte auf die neu gebaute Kirche im Talgrund über, wohin sich die Siedlung allmählich verlagert hat.
Als die Grafen von Württemberg um 1320 die Burg erwarben, gab dies vermutlich den Impuls für die Wandmalereien, die in die Zeit um 1340 datiert werden. Aus dieser Zeit stammen die Bilderzyklen an der Süd- und Westseite des Kirchenschiffs. Die Malereien wurden in mehreren Etappen freigelegt und restauriert. Im derzeitigen Erhaltungszustand gehören sie zu den wertvollsten Baden-Württembergs aus spätgotischer Zeit.
Die Szenen der unteren Bildzone der Süd- und Westwand widmen sich der Geburt und Jugend Christi. Beginnend an der Südwand reihen sich von links nach rechts die Verkündigung an Maria (Lukas 1, 26–38), die Heimsuchung (Lukas 1, 39–55) und die Darbringung im Tempel (Lukas 2, 22–39) aneinander.
An der Westwand folgen die Anbetung der Heiligen Drei Könige (Mathäus 2, 1–12), der Bethlehemitische Kindermord (Mathäus 2, 16–18). Nördlich des Westportals, das von den Fresken berücksichtigt wurde, ist noch die Flucht nach Ägypten (Mathäus 2, 13–23) eindeutig auszumachen. Die beiden folgenden, schlecht erhaltenen Szenen beziehen sich möglicherweise auf den zwölfjährigen Jesu im Tempel (Lukas 2, 40–51). Die Malereien an der Nordseite sind zerstört.
In deutlichem Bezug zur unteren Bildzone stehen die drei Szenen aus dem Marienleben in der oberen Bildzone der Südwand. So ist der Verkündigungsszene die Herabkunft des Heiligen Geistes (Apostelgeschichte 2, 1–13) zugeordnet, dem freudigen Ereignis der Heimsuchung steht der Tod Mariens (Legenda Aurea) gegenüber. Die dritte Szene der thronenden Maria und Christus (Legenda Aurea) leitet bereits zur monumentalen Darstellung des Weltgerichtes im oberen Teil der Westwand über. In der zentralen, von einer Mandorla umgebenen Gestalt des Christus, der auf einem Regenbogen thronend den auferstehenden Toten ihren Weg ins Paradies oder in die Hölle weist, findet der hochgotische Zyklus seinen ikonographischen Höhepunkt. Kurios ist die Bemalung der gegenüberliegenden östlichen Wandseite, wo man um 1460, den Chorbogen miteinbeziehend, die Darstellung des Weltgerichts wiederholte.
Die Kanzel nördlich des Chorbogens gehört mitsamt ihrem Schalldeckel vermutlich bereits dem 16./17.Jahrhundert an, obwohl sie noch Anklänge an die Formensprache der Spätgotik verrät.
Die Kirche ist baulich mehrfach verändert worden. Der Turm stammt aus späterer Bauzeit als der Chor und das Schiff, der Turmhelm mit dem markanten Zeltdach aus noch späterer Zeit. Er dürfte im Zusammenhang mit einem weiteren Umbau 1557 entstanden sein, auf den die Jahreszahl 1557 an der Nordseite der Kirche verweist. Die Empore mit ihrer für das 16./ 17. Jh. typischen ornamentalen Malerei ist wohl ebenfalls in dieser Zeit gebaut worden.
Nach der Reformation wurde sie fast nur noch als Friedhofskirche benützt. Ihr verwahrloster Zustand gab immer wieder Anlass, sie für zweckfremden Nutzungen, z.B. als Militärlazarett vorzuschlagen oder ganz abzureißen. Doch die Stadtväter hielten an der Kirche fest. In den 1890er Jahren begannen Renovierungsarbeiten, wobei u.a. Malereien freigelegt und die am Boden befindlichen Grabsteine an der Chorwand aufgestellt wurden.
Eine erste Restaurierung der Malereien erfolgt 1894 durch Kunstmaler Haaga aus Tübingen. Anfangs der 1950er Jahre deckte Restaurator Joseph Lorch die Wandbilder vollständig auf, es folgen 1961 die Freilegung der Malereien am Chorbogen durch Dr. Ingenhoff und die Umrahmung der Sakramentsnische im Chor.
Im Jahr 1993 erwarb die Stadt Neuenbürg die Kirche von der evangelischen Kirchengemeinde. 1996 begannen Restauratoren (Karin und Raymond Bunz) mit systematischen Erhebung der Schäden an den Wandmalereien. Unter Leitung des Architekten Christoph Anstett sowie in enger Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt ließ die Stadt Neuenbürg die Kirche renovieren und kann sie nach Abschluss der umfangreichen Arbeiten der Öffentlichkeit wieder zugänglich machen. Die Gesamtkosten haben sich auf 850.000 € belaufen, wozu Zuschüsse des Landesdenkmalamts in Höhe von rund 40 % erlangt werden konnten.
Anfragen zur Besichtigung bitte im Schloss Neuenbürg unter Tel.: 07082/792860
Die St. Georgs Kirche-Baugeschiste
Auf halber Höhe des Schlossberges, am steilen Weg von der Stadt zur Burg, liegt die Georgs-kirche, die alte Pfarrkirche Neuenbürgs. In den Schriftquellen fand sie bisweilen auch als Schlosskapelle Erwähnung. Trotz ihrer ungewöhnlichentopografischen Lage auf einer schmalen Hangterrasse, war die Kirche noch bis ins 19. Jahrhundert vom Friedhof der Stadtumgeben. Mit ihrem schmalrechteckigen, nicht eingezogenen Chorraum, der durch einen niedrigen Rundbogen vom Schiff ausgeschieden wird, ist die Saalkirche eng an den steilen Berghang gerückt.Die Ostwand des Chores folgt dabei dem leicht schrägen Verlauf der historischen Hangkante. Den Blickfang bildet der nordöstliche Chorflanenturm der Kirche. Die Ostwand des Turmes, dessen schmale Fensterschlitze fast noch wehrhaften Eindruck vermitteln,steht mit der Chor-wand zwar exakt in einer Flucht. Eine deutlich erkennbare Baufuge zwischen Chor und Turm zeigt aber, dass die Bauteile getrennt voneinander entstanden. Der malerische Fachwerkaufsatz Schlosskirche St. Georg mit dem Friedhof am westlichen Abhang des Schlossberges.
Glockenstube

- Schloss Restaurant Neuenbürg Schloss Blick von der Westempore zur Ostwand des Kirchenschiffs mit rundbogigemTriumphbogen (14./15. Jahrhundert?) und spätrenaissancezeitlicher Kanzel.
(Glockenstube) des Turms ist noch
vollkommen in mittelalterlicher Technik
mit an die Ständer geblatteten
Aussteifungshölzern abgezimmert. In
dem hutförmig überstehenden,
achtseitigen Zeltdach sind Eichenhölzer
verbaut, die nach Ausweis von
„Floßmarken" zwischen schwimmfähigen
Nadelhölzern eingespannt die Enz herab
geflößt wurden - einer der ganz seltenen
und zudem frühen Nachweise für diese Art
des Transportes der an sich nicht
flößbaren Eichen. Westlich schließt an den
Turm die einstige Taufkapelle an, die als
einziger Teil der Kirche eine
Einwölbung zeigt. Nach Ausweis der Steinmetzzeichen gehören Rippen, Gewölbekonsolen wieauch der großzügige Rundbogen, der die Kapelle nach Süden mit dem Schiff
verbindet, einer gemeinsamen Bauphase an. An dem offenkundig nachträglich an der Westseite der Kapelle eingefügten Portal findet sich die Jahreszahl 1557 die einzige
genaue Angabe zur Bau- und Entstehungsgeschichte der Georgskirche. Ansonsten liegen keinerlei Baudaten vor. Aus dem Kontext der schriftlichen Überlieferung aber ist zu erschließen, dass die Kirche um 1290 bestanden haben muss. Was von dem heute bestehenden Bau auf diese Zeit zurückgehen mag, ist mangels einer sorgfältigen Bauuntersuchung derzeit nicht sicher zu entscheiden. Ob der Turm sogar noch
dem 12./13. Jahrhundert angehört, wie einige Autoren vermuten, ist jedoch fragwürdig. Lediglich für den südwestlichen Bereich des Kirchen-schiffs ist anhand der erhaltenen
Fresken des 14. Jahrhunderts ein vager Hinweis auf die Entstehungszeit gegeben, die
im 13. oder frühen 14. Jahrhundert liegen könnte.
Ungewöhnlich ist die runde Form des Chorbogens, der anhand der spätgotischen Fresken
an der Langhausostwand zumindest in das mittlere 15. Jahrhundert datiert werden muss.
Mit der ebenfalls rundbogig geöffneten Nordwand des spätgotischen Chors der Altstädter Kirche St. Martin in Pforzheim, die um 1430/40 eine Welt-gerichtsdarstellung erhielt,
findet sich jedoch ein Vergleichsbeispiel in geringer Entfernung. Aufgrund der Ähnlichkeit
der Bogenöffnungen von Chor und Taufkapelle erscheint ein bauzeitlicher
Zusammenhang nicht unwahrscheinlich. Die Gestalt des gotischen Kreuzrippengewölbes würde dem ebenfalls nicht wiedersprechen. Das ungewöhnliche Rechteckfenster an der Nordseite der Taufkapelle, dessen auf zwei Rundbögen reduziertes Maßwerk ein Zwillingsfenster vortäuscht, zeigt hingegen die ganze Schwierigkeit der zeitlichen
Einordnung der wenig aussagekräftigen Architektur der Georgskirche auf.
Dennentsprechende Fenster finden sich um 1600 noch am Chorturm der Schlosskapelle
in Neckarwest-heim-Liebenstein. Etwa zu dieser Zeit erhielt die Neuenbürger
Georgskirche einen neuen Dach-stuhl, an dessen Gebälk die heute noch bestehende Kassettendecke über Schiff und Chor befestigt wurde. Insofern ist damit zu rechnen,
dass die Kirche im Stile der Nachgotik verändert wurde. Bauteile, wie zum Beispiel die maßwerklosen Spitzbogenfenster des Chores, sind damit praktisch undatierbar.
Die Ausstattung der Kirche

- Schloss Restaurant Neuenbürg Die „Heimsuchung Marias" an der Südwand des Kirchenschiffs, um 1340/50. Der Bildtypus der Elisabeth umarmenden Maria geht zurück auf spätantik-byzantinische Darstellungen und wurde das gesamte Mittelalter hindurch tradiert.
Das wertvollste Ausstattungselement der
Kirche sind zweifellos ihre
spätmittelalterlichen Wandmalereien, die
seit der Entdeckung 1894 in mehreren
Etappen (1951-56 und 1961) freigelegt
wurden und derzeit vollständig restauriert
werden. Die ältesten Fresken aus der Zeit
um 1340/50 finden sich an der an der
Süd- und Westseite des Kirchenschiffs.
Die Bilderzyklen sind wandweise
aufgeteilt. Langrechteckige, mit gemalten
Vorhängen geschmückte Rahmen gliedern
die Darstellungen in zwei übereinander
gelagerte Bildfolgen auf. Die Szenen der
unteren Bildzone der Süd- und Westwand
widmen sich der Geburt und Jugend
Christi. Beginnend an der Südwand reihen
sich von links nach rechts die
Verkündigung an Maria (Lukas 1, 26-38),
die Heimsuchung (Lukas 1, 39-55) und die
Darbringung im Tempel (Lukas 2, 22-39)
aneinander. An der Westwand folgen die
Anbetung der Heiligen Drei Könige
(Matthäus 2,1-12), der Bethlehemitische
Kindermord (Matthäus 2, 16-18). Nördlich des Westportals, das von den Fresken berücksichtigt wurde, ist noch die Flucht nach Ägypten (Matthäus 2,13-23) eindeutig auszumachen. Die beiden folgenden, schlecht erhaltenen Szenen beziehen
sich möglicherweise auf den zwölfjährigen Jesu
im Tempel (Lukas 2, 40-51). Die Fresken der Nordseite sind restlos zerstört.
In deutlichem Bezug zur unteren Bildzone stehen die drei Szenen aus dem Marienleben in der oberen Bildzone der Südwand. So ist der Verkündigungsszene die Herabkunft des Heiligen Geistes
(Apostelgeschichte 2, 1-13) zugeordnet, dem
freudigen Ereignis der Heimsuchung steht der
Tod Mähens (Legenda Aurea) gegenüber. Die
dritte Szene der thronenden Maria und Christus
leitet bereits zur monumentalen Darstellung des
Weltgerichtes im oberen Teil der Westwand
über. In der zentralen, von einer Mandoria umgebenen
Gestalt des Christus, der, auf einem Regenbogen thronend,
den auferstehenden Toten ihren Weg ins Paradies oder in
die Hölle weist, findet der hochgotische Freskenzyklus
seinen ikonographischen Höhepunkt.
Kurios ist die Bemalung der gegenüberliegenden
östlichen Wandseite, wo man um 1460, den
Chorbogen mit einbeziehend, kurzerhand die Darstellung
des Weltgerichts wiederholte.
Die Kanzel nördlich des Chorbogens gehört mit-
samt ihrem Schalldeckel vermutlich bereits dem
16./17. Jahrhundert an, obwohl sie noch Anklän-
ge an die Formensprache der Spätgotik verrät.

- Schloss Restaurant Neuenbürg Hochgotische Fresken am Südende der Westwand (um 1340/50) und die bemalte Unterseite der Westempore aus dem Ende des 16. Jahrhunderts.
Sie ist vom Chor aus über eine Steintreppe
zugänglich, in der ältere Grabsteine verbaut wurden. Möglicherweise entstand in diesem
Zusammenhang auch die Westempore mit ihren kunstvoll gedrechselten Balustern.
Ihre graue Farbgebung und die bemerkenswerte Felderdecke an ihrer Unterseite,
die mit zentralen Rosettenmotiven und Arabesken in den Felderecken an reich bemalte
Stubendecken in Wohnhäusern erinnert, datieren sie ebenfalls in das 16./17. Jahrhundert.
Der alte Friedhof und die Grabsteine in der Kirche
Der auf halber Höhe zwischen Schloss und Stadt gelegene Friedhof bei der
St. Georgskirche ist heute einer der schönsten Plätze der Stadt. Am
schönsten in der Nachmittagssonne lässt sich von dort der Blick auf das
„Städtle" genießen. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts wurde der
Friedhof belegt. Einige anrührend gestaltete Grabsteine erzählen vom
Leid der Hinterbliebenen nach dem Tod ihrer Kinder oder anderen
Verwandten, etwa als drei Kinder innerhalb weniger Tage wohl einer
Epidemie zum Opfer fielen. Der Friedhof wurde schon in mittelalterlicher
Zeit angelegt, und in den folgenden Jahren mehrfach erweitert, zuletzt
1824. Aus dieser Zeit stammen die gewaltigen Stützmauern. An mehreren
Steinen finden sich eigentümliche Rillen und Schäbchen - ein Hinweis auf
ihre frühere Verwendung in einem sakralen Gebäude? Den „besseren
Leuten" vorbehalten war die Grablege in der St. Georgskirche. Der älteste
Stein von 1412, wohl die Platte eines Sarkophags, erinnert an Gumpolt von
Gültlingen, der zu Beginn des 15. Jahrhunderts das Schloss als
Pfandschaft besaß. Die übrigen 22 Steine stammen
überwiegend aus dem 17. und 18. Jahrhun-

- Schloss Restaurant Neuenbürg Der Grabstein für die im Alter von 15 Jahren verstorbene Sophie Behr gehört zuden anrührendsten Steinen auf dem alten Friedhof. Er trägt die tröstende Inschrift: „Einst die Lieblingin der Menschen, jetzt die Gespielin der Engel." Sophie Behr war die Tochter eines hiesigen Apothekers.

- Der älteste Grabstein in der St. Georgs-Kirche in Neuenbürg erinnert an den 1412 verstorbenen Gumpolt von Gültlingen, der um 1400 die „Neuenbürg" als Pfand von den Grafen von Württemberg nahm.

- Schloss Restaurant Neuenbürg An der Umfassungsmauer geben Schäbchen und Rillen Rätsel auf. Möglicherweise kamen die Steine in Zweitverwendung hierher und waren vordem an einem sakralen Gebäude verbaut, wo man mit Löffeln Steinmehl herauskratzte.
dert. Untervögte, Forstmeister, Bürgermeister und Kinder dieser Familien sind im Chorraum und an der nördlichen Langhauswand zur letzten Ruhe bestattet. Auffallend sind die Unterschiede in der bildhauerischen Verarbeitung. Die Platten für adlige Familienmitglieder im 18. Jahrhundert sind wesentlich feiner gearbeitet als die bürgerlichen. Durch seine üppige Farbigkeit und Ornamentik führt der Gedenkstein für Eva von Brandenstein dem Besucher das Repräsentationsbestreben deutlich vor Augen. Kirche und Friedhof inmitten der von Gärten und altem Baumbestand geprägten Umgebung sind eine Welt für sich. Die fast miniaturisiert wirkende Kulturlandschaft des Burgberges mit seinen Grenzsteinen, gepflasterten Wegen, verwinkel-
ten Treppen, mühevoll behauenen Terrassenmauern und liebevoll gepflegten Gärtchen lässt beim Spaziergänger ein Gefühl für die Geschichte des
Burgberges und das Leben und Arbeiten der Menschen in diesem Ort entstehen. Es ist weit mehr als nur ein Stück innerstädtisches Grün. Es ist die faszinierende Verbindung zwischen Stadt und Schloss, die es wegen seiner historischen Bedeutung und eindrucksvollen kulturlandschaftlichen Relikte sorgsam zu pflegen gilt.

- Schloss Restaurant Neuenbürg Vom „Panoramaweg" in Halbhöhenlage auf der dem Schloss gegenüberliegenden Enzseite hatte man schon immer die schönsten Ausblicke auf das Schloss und das Städtle; schon um 1930 war diese Perspektive

