Veranstaltung Museum Konzerte Livemusik
Am Schloss 1
D-75305 Neuenbürg
Tel.: +49 (0)7082 793614
Fax : +49 (0)7082 940585
e-mail:
info@restaurant-schloss.de
Ver(w)irrung im Schlosskeller ab 9. März 2010
Ein Labyrinth zum Fühlen und Tasten
Dieser 100 Meter lange Dunkelparcours im historischen Gewölbekeller ist nichts für schwache Nerven! Wer sich einmal hineintraut, wird so einige Dinge am Ende neu "betrachten".
Dauer: 9. März bis 27. Juni 2010
Bitte beachten Sie die anderen Öffnungszeiten: wochentags (Di-Fr) nur nach Voranmeldung! Museum Schloss Neuenbürg Tel. 07082-792860
Eintritt: 2/1 Euro
Sonderausstellungen 2010

- Bild: interduck
19. Juni - 29. August 2010: I. Duckomenta in
Neuenbürg - Die Ver-Entung der Welt
Ab 17. September 2010: Forum für zeitgenössische
Kunst - Der Künstler Oscar Accorsi
Eröffnung am Freitag, 18. Juni 2010, 19 Uhr
Eine echte Weltsensation kündigt sich an! Nofretete, Königin im Alten Ägypten, kommt in den Nordschwarzwald! Und sie kommt nicht allein! Mit rund 90 weiteren illustren Gästen, darunter Mona Lisa, Goethe und Sissi, wird sie vom 19. Juni bis 29. August 2010 die Schlossräume beziehen und garantiert für Aufregung sorgen. Denn: seit einigen Jahren ist Merkwürdiges zu beobachten! Immer sichtbarer hat sich die Sippe der Enten in die Kulturen unserer Welt eingeschlichen. Stammt Nofretete also ursprünglich von der Ente ab? Die DUCKOMENTA, eine Gemälde- und Skulpturensammlung, die mittlerweile rund 400 Werke umfasst, liefert mit Duckfretete, Dötzi und Co. Belege für diese erstaunliche Abstammungstheorie. Die Ähnlichkeit ist wahrlich verblüffend! Archäologische Funde und Meilensteine der Kultur-und Kunstgeschichte sind, wie die Schau zeigt, über jeglichen Zweifel erhaben. Muß die Menschheitsgeschichte also neu geschrieben werden? Mit DUCKOMENTA zeigt sich Schloss Neuenbürg erneut von seiner humorvollen Seite. Nach Peter Gaymanns Hühnern im letzten Jahr erobern nun die Enten von InterDuck das Schloss. Seit 1986 stellt InterDuck, ein Zusammenschluss aus Künstlern, Filmemachern und Designern mit Sitz in Berlin, seine Sammlung europaweit aus. Über eine Million begeisterte Besucher ließen sich bislang überzeugen:
Die Ver-Entung der Welt ist nicht mehr aufzuhalten!
Prüfen Sie selbst. Ein großes Vergnügen auch zum Mitmachen für jedes Alter!
Es erscheint ein anschaulicher, reich bebilderter Katalog.
Eintritt: 3 Euro, ermäßigt 2 Euro
Öffnungszeiten: Di - Sa 13-18 Uhr, So + Feiertage 10 – 18 Uhr
Montags geschlossen.
Ausstellungseröffnung: Freitag, 18. Juni 2010, 19 Uhr, Fürstensaal
Begleitprogramm:
Öffentliche Führungen:
Sonntag, 27. Juni, 15 Uhr mit Elke Osterloh
Sonntag, 4. Juli 2010, 15 Uhr mit Jacqueline Maltzahn-Redling M.A.
Führungen sind kostenfrei, Eintritt: 3/2 Euro
Sonntag, 4. Juli 2010, 11 + 16.30 Uhr: Peter Krause, die deutsche Stimme von Donald Duck präsentiert das "Ententainement". Ein "Muss" für alle Freunde von Donald Duck.
Flamenco und Paella im Schlossgarten, 9. Juli 2010, 20 Uhr
Spanische Rhythmen und Tänze mit der Flamenco-Gruppe La Rondena
Im Flamencostudio wird gerade die „Guajira“ geprobt. Mit einfühlsamen Gitarrenspiel begleitet Robert Rateike den weichen, zeitweise energischen Tanz seiner Frau Alexandra. Sie lässt ihren Fächer gekonnt mit den Füßen um die Wette wirbeln. Das temperamentvolle Zwiegespräch zwischen Musik und Tanz lädt dazu ein mit dem Ensemble durch die Straßen Havannas zu flanieren, von denen Robert Rateike singt.
In einer kurzen Pause ist Zeit um Details zu besprechen. Es ist die „heiße Phase“ vor dem nächsten Auftritt und die Abfolge der Stücke wird an die Bühne des Auftrittsortes angepasst. „Ich freue mich immer, wenn die Bühne ausreichend Platz bietet, damit ich auch mit der Bata de Cola, dem Schleppenkleid tanzen kann“ erklärt Alexandra Rateike. „Dies ist das traditionelle Kleid der Flamencotänzerinnen um die 1920er Jahre und mein Lieblingsaccessoire. Leider kommt es heute nicht mehr so oft zum Einsatz.“
Dies ist aber nicht die einzige Besonderheit des Programmes ¡Viva el arte! Um dem Publikum die Inhalte der spanischen Texte verständlich zu machen, integrieren die Künstler die Übersetzung der überlieferten Flamencostrophen in ihre Stücke. Wie zum Beispiel im Tango flamenco. Die Gitarristen Robert Rateike und Joachim Erk haben sich mit Marlies Diekow, die die Übersetzung der Strophen vorträgt abgestimmt und so entstand ein harmonisches Klangbild aus gesprochenem Wort und Flamencomelodien. Die Perkussion übernimmt Annabell Wagner, die die traditionelle Besetzung des Flamenco-Ensembles komplettiert und mit ihren Händen die rhythmische Grundlage schafft.
Einen Schritt weiter geht das Flamenco-Ensemble mit der Soleá, einer ernsten Flamencoweise zu der der Sänger und Gitarrist Joachim Erk ein Gedicht von Hermann Hesse rezitiert. Der eindrückliche Vortrag im Takt der Soleá wird von Alexandra Rateike tänzerisch interpretiert und verdeutlicht dadurch die im Gedicht thematisierte Sehnsucht.
Aber auch die fröhliche Seite kommt bei ¡Viva el arte! nicht zu kurz: der „kleine grüne Kaktus“ wird auf andalusische Weise vorgetragen und die Verbindung zu Heinz Erhardt über den Flamenco-Rhythmus geschaffen.
Alexandra Rateike: „Flamenco ist Natürlichkeit! Rhythmus, Musik, Tanz, Gesang. Eine Kunst, mit der ich alle Gefühlslagen ausdrücken kann. Und das haben über die Jahrhunderte in Andalusien viele Kulturen getan und so den heutigen Flamenco geprägt. Der Flamenco ist aber keine festgeschriebene Kunstform, sondern entwickelt sich ständig weiter und so war es für uns als Deutsche die konsequente Umsetzung unserer künstlerischen Ideen auch deutsche Poesie zu integrieren, um unsere Gefühle auszudrücken.“
Robert Rateike meint ergänzend: „ Wir sind die ersten Flamencokünstler die auch in deutscher Sprache singen. So bauen wir zwischen der spanischen und der deutschen Kultur eine Brücke. Wir laden unsere Zuschauer ein, mit uns Grenzen zu überschreiten, Neues zu entdecken und dem kleinen grünen Kaktus beim Kastagnetten spielen zuzuschauen.“
Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 10 Euro
Einlass: 19 Uhr
Kartenreservierung unter: Tel. 07082-792860 oder info@schloss-neuenbuerg.de
Mehr Infos zu La Rondena:



